KRITIKEN
....Sechs der oft beteiligten Musiker,
darunter der Klarinettist Lars
Wouters van den Oudenweijer, haben nun Kammermusik mit
Klarinette von
Hindemith eingespielt, die überwiegend im amerikanischen Exil entstanden ist:
Werke mit überraschend viel Leidenschaft und Witz, melodischem Reichtum und
Lakonik,
musiziert mit Hingabe und Feingefühl. (Concerti December 2009)
Spectrum Concerts Berlin, concert Kammermusiksaal 3 januari
Matthias Nöter, Berliner Zeiting 5 januari 2010:
“(…) die ‘Kontraste’ für Klarinette, Violine und Klavier von Béla Bartók, in denen Klarinettist Lars Wouters van den Oudenweijer in Bezug auf dynamische Flexibilität, Weichheit und Klangschönheit in allen Registern nichts zu wünschen übrig lieb.”
Für extreme Kontraste sorgte im Kammermusiksaal der Klarinettist Lars Wouters van den Oudenweijer, den Spectrum Concerts eng verbunden. Seine Technik ist nicht nur von äußerst seltener Perfektion, sie zeigt in jeder Lage Feinsinn und Geschmeidigkeit geradezu sensationeller Art. Und vermeidet konsequent Klappengeräusche und ähnliche Unarten. Oudenweijer nutzt die Klarinette nicht als Instrument, sondern als zusätzliches Körperorgan; eleganter und natürlicher ist sie nicht zu handhaben. (Berliner Morgenpost 05-05)
Ähnlich eindrucksvoll gelangen van den Oudenweijer und Blumenthal Bergs Vier Stücke für Klarinette und Klavier. Die außerordentlich sorgfältige Interpretation schärfte weniger die Kontraste zwischen den Stücken, als dass sie eine zugrundeliegende Stimmung variierte. Dabei bestach besonders van den Oudenweijers Ton: Trotz großer Geschmeidigkeit und Weichheit ist er nie in Gefahr, in romantischer Behaglichkeit zu verfetten, er bleibt schlank und wendig (Berliner Zeitung 05-05)
Lars Wouters van den Oudenweijer fügt in Aaron Coplands Sextett den frechen, kaltschnäuzigen Großstadtton hinzu, macht mit Emmanuel Pahud auch Elliott Carters Duo „Esprit Rude/Esprit Doux“ zur geistreichen Unterhaltung! (Tagesspiegel 09-05)